Dorú Areaba - Die Stadt der Drachenreiter Das ultimative Forum für alle Drachen-Verehrer

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the dragon of fire

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.06.2007 Beiträge: 85 Wohnort: In a place without time and space
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Verfasst am: 27.06.2007, 18:30 Titel: Eine Geschichte diekeinen namen hat und erneuert schon wurde |
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the dragon of fire

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.06.2007 Beiträge: 85 Wohnort: In a place without time and space
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Verfasst am: 27.06.2007, 18:32 Titel: Kapitel I |
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Prolog:
Der Schatten des Todes
Iniscallis,2800 Jahre vor unserer Zeit...
Es war finstere Nacht.Eine Gestallt schlich lautlos um die
Häuser Il's.
Plötzlich zerriß eine Schlangenhafte Stimme die stille
Nacht.
,,Ricartia irägütazi if resecania.Crutali cäzz!'',kreischte sie.
Aus dem Schutz der Häuser kam ein riesen großer Drache
hervor.Die Gestallt versuchte zu fliehen,doch sie schaffte
es nicht.Sie fauchte laut als eine messerscharfe Kralle sie
durchbohrte.Die Gestallt durchlebte ihre letzten Atemzüge.
Der Drache hatte sie umgebracht.
In mehreren Häusern gingen nun Kerzen an.Ein Mann guck-
te in der Nähe aus dem Fenster und rief:,,Was ist denn da
daußen los?Was soll der Kra...''
Weiter kam er nicht,den die Gestallt mit der schlangenhaften Stimme,war aus dem
Schatten eines Hauses hervorgetreten,spannte den Bogen,den
er bei sich trug,und schoß einen Pfeil ab.Der Pfeil traf den
Mann mitten ins Herz und er fiel kopfüber aus dem Fenster.
,,Iria cüt ceres?'',fragte die Gestallt den Drachen.Ein lautes
Brummen kam von dem Drachen,das ein bisschen wie ein
''Ja'' klang.Der Drache beugte den langen Hals nach unten und wühlte mit der riesiegen Nase an der von ihm ermordeten Leiche herum.
Wärend dessen stolziertedie Gestallt mit der schlangenhaften Stimme auf
den Drachen zu.Als sie den Kopf hob,entblößte sie ein
schreckliches,eckelerregendes Gesicht.Es war mit einer dicken Schicht von Schorf überzogen.An manchen Stellen trat aus Rissen Blut und Eiter.Die Gestallt guckte dem Drachen,der den Kopf wieder gehoben hatte,nun direkt in die gelb glühenden Pupillen.Der Drache hatte ein breites Maul aus dem zwei Zähne ragten.Der schup-
pige Kopf wog auf dem langen Hals des Drachen andauernd
hin und her.
,,Sircarest zarü systemes?'',zischte die Gestallt mit der schlan-
genhaften Stimme,wobei ihre blaue Schlangenzunge zwischen den aufgerissenen Lippen unaufhörlich auf- und abwippte.Der Drache brummte
wieder.Diesmal klang es wie ein ''Nein''.Die Gestallt mit der
schlangenhaften Stimme fluchte.Dann sprang sie mit übernatür-
licher Sprungkraft und Schnelligkeit auf den spitzgezackten
Rücken des Drachens,der seine Fledermausartigen Flügel,die
so groß waren das man zwölf Männer hätte hineinsetze können,
aus und sprang mit einer gewaltigen Wucht in die Luft.
Mit in dem Wind sausenden Flügelschlegen verschwand der
Drache samt der Gestallt mit der schlangenhaften Stimme in der
Dunkelheit über den Häusern Il's.
11.6.2133 in Neuseeland...
Ein schrilles Kreischen.Ein schwarzer Fleck am Himmel der die Sonne verdunkelt.Langsam vergrößert er sich und Konturen werden erkennbar.Es ist ein Drache.Von Kopf bis Fuss ist er schwarz.Seine Klauen sind Blutbeschmiert.Niemand sieht ihn.Alles ist Still.Auf seinem Rücken sitzt ein Reiter.
Als er landet bebt die Erde.Der Reiter springt ab und ruft in einer Fremden Sprache die an das zischeln einer Schlange erinnert:,,Szerania eszehmar curyel Nar duz Szebal!``Daraufhin erscheint ein kleiner Lichtpunkt.Schnell wächst er zu einer größe,die selbst den Drachen überragt.
Der Reiter steigt den gezackten Rücken des Drachen hoch und lässt sich auf dessen Hals nieder.Dann schreitet der Drache vor,geradewegs auf den Lichtring zu.Mit einem Satz springt er hin durch,wobei er die Flügel ausbreitet und...ist verschwunden...
Niemand hat es gesehen.Niemand hat etwas gehört.Und doch wird es die Welt verändern... |
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the dragon of fire

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.06.2007 Beiträge: 85 Wohnort: In a place without time and space
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Verfasst am: 27.06.2007, 18:33 Titel: fortsetzung |
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Kapitel l
Anfang des Tages
Über dem Dorf Il's ging langsam die Sonne auf.
Der Hahn krähte.Jira trat die mit Leinen geflochtene
Decke weg.Die plötzliche Helligkeit,die von der Heu-
bodenlucke kam, tat ihr in den Augen weh.Verträumt
schlenderte Jira zur Treppe,die von der Heubodenlucke
in die Küche führte.Das alte Holzhaus knirschte im
Wind.Sie guckte aus der Dachlucke die sich im Heubo-
den befand und sah sich auf dem Hof ihres Vaters um.
Pfeil und Bogen hingen noch am Eingang zur alten
Scheune und der Esel Drogo wiehrte.,,Gut'',dachte Jira,
,,Papa ist also noch nicht zum Jagen gegangenund er ist
noch nicht aufgebrochen um den Weitzen in Nyda zu
verkaufen.Dann wird er wohl noch in seinem neuen
Strohbett liegen.''
Jedes Jahr wenn es langsam in Richtung Herbst neigte,
verkaufe Jiras Vater,den
im Sommer gewonnenen Weitzen.Meist ritt er,ohne
Jira etwas anzukündigen auf Esel Drogo los.
Doch dann bemerkte Jira das das Edelstein besetzte
Schwert fehlte,dass Garrow von seinem Vater geerbt
hatte.,,Wahrscheinlich ist es bloß gerade in der Schmie-
de damit der Rost weggeht'',dachte Jira hoffnungsvoll.
Vor ihr tauchte plötzlich die Treppe auf,doch sie rea-
gierte zu spät,trat mit ihrem Fuß ins leere und fiel auf
ihr Steißbein.Ratternd rutschte sie auf ihrem schmer-
zenden Hinterteil die Holztreppe hinunter.Kurz vor des-
sen Ende schlug sie noch einen Purzelbaum und landete
mit dem Rücken auf dem Schwanz von Talam,dem Haus-
hund Jiras Familie.
Ihre Mutter starb schon als Jira gerademal Drei war.Sie wurde von dem Firagus Rinasval aufgefressen.
Firaguse waren Tintenfischartige Wesen,die sich an ihrem Opfer festsaugte indem sie ihren eckelerregenden Mund
an dessen Herz setzten und alles Blut aus ihnen heraus-
saugten.Dann zerren sie ihr Opfer auf den Grund des Sees
in dem sie leben und fressen es samt Knochen auf.Nun lag
Jira da,am Ende der Holztreppe und stöhnte vor Schmerz.Kalte Tränen liefen über ihre Wangen.Talam jaulte verärgert,denn Jira lag immernoch auf seinem Schwanz.
Langsam hob sich Jira,doch ihr Rücken schmerzte noch zusehr.Sie fiel wieder in sich zusammen.
So lag Jira ungfähr eine Viertelstunde von dem Schmerz gequält da, bis die Sonne durch das glaslose Fenster schien.Draußen rauschten die Bäume im Wind des frühen Morgens.
Jira versuchte nocheinmal aufzustehen.Es schmerzte immernoch,in ihrem Rücken fühlte sie ihr Herz pochen.Doch diesmal schaffte sie es,sich wenigstens auf die alte Holztreppe zu setzen.
Talam kam zu ihr.Nachdem er seinen Schwanz unter Jiras Rücken freibkommen hatte lief er lieber schnell in ein anderes Zimmer,denn er hatte Angst,dass er seinen Schwanz nochmal einklemmen würde.Außerdem war er sauer auf Jira weil sie ihm so schrecklich dolle wehgetan hatte.Doch dieser Ärger war jetzt verflogen,er fühlte das etwas schlimmes passieren würde.Aufmunternt wedelte er mit dem Schwanz.Dann schleckte er Jira mit seiner feuchten Zunge das Gesicht ab,wischte ihr die salzigen Schmerzenstränen aus dem Gesicht.
Jira kraulte ihn hinter den Ohren und dachte nach.
,,Vater?",rief sie nocheinmal laut, ,,Wo bist du?"
Da hörte sie stolpernde Schritte näher an das Haus heran kommen.Die Füße,die zu den Schritten gehörten, stollperten den schmalen Weg zur Eingangstür des Hauses hinauf.Polternd trat ein Mann ein.Keuchend hielt er vor Jira an.Der mann hatte schulterlanges,braunes Haar,das matt glänzend glatt an seinem kopf klebte.Er war von Kopf bis Fuß nass, so das es aussah als hätte es geregnet.Um seine Schultern hingen die Enden von einem Umhang, die mit einer silber glänzenden Fabel vor seinem hals befestigt war.Seine blauen Augen sahen Jira mit festem,etwas gedemütigtem Blick an.
,,Vater!'', lachte Jira, ,,Wie siehst denn du aus?''
Mit gespielter verärgerung sagte er:,,Dieser verdammte Bauer mit seinen neu angelegten Teichen die er mit Leder entdeckt.Kann er denn nicht mal bescheidsagen das er einen Teich vor unserem Wald anlegt, in dem ich jagen gehe?Nun bin ich hineingefallen in diese verdammte,wassergefüllte Kuhle.''
Er reichte ihr die Hand und half ihr von der Treppenstufe auf, wobei er fragte:,,Warum um alles in der Welt sitzt du hier am Ende der Treppe?Treppen sind zum hinauf- und hinuntergehen gedacht und nicht zum setzten!''
In seiner Stimme klang etwas Belustigung mit.
,,Ich habe das Ende der Treppe nicht gesehen.'', erklärte Jira schlicht.
Angoß ging in die Küche.Wenn man es denn so nennen konnte.Es war nur ein abgeschiedener Raum in dem sich zwei Baumstämme und in deren Mitte eine kleine verkohlte Stelle befand über der ein Gerüst stand an dem ein Kessel hing.
Angoß lies sich auf einem der Baumstämme nieder und seuftzte.
,,Ich denke ich werde demnächst nach Nyda gehen.Der bestand des Getreides hat sich zwar dieses Jahr sehr niedrig gehalten aber dafür sind die Preise auch gestiegen.Und wir haben nichts mehr das wir essen könnten.Alles ist verbraucht.Das einzige das uns noch übrig bliebe wäre Drogo zu schlachten,doch damit würde uns auch nicht geholfen sein,denn dann hätten wir kein Lasttier mehr.Also nehme ich an,dass wir den Winter nur überleben, indem wir unser Essen kaufen.Doch dazu haben wir bis jetzt noch kein Geld.Dazu müssen wir erst den Weizen verkaufen.'',sagte er niedergeschlagen.
Jira ließ sich neben ihrem Vater nieder und schwieg.Sie mochte es nicht wenn Angoß nach Nyda ging.Dann war er immer so weit weg und sie musste sich sorgen machen und wenn er wiederkam hatte er meistens schlechte Laune.Und wenn Angoß schlechte Laune hatte dann konnte er niemanden ausstehen.Doch noch war es ja nicht so weit.Noch war kein Grund um traurig zu sein.Also stand sie auf und sagte:,,Ich geh ein bisschen durch das Dorf.Zum Abend bin ich wieder zurück.''
Angoß nickte nur.Er war in Gedanken versunken und hatte ihr wohl nicht zugehört.
Jira trat aus dem Haus.Die Sonne schien ihr entgegen.Es war ein schöner Herbsttag und noch einige letzte Vögel gen Süden fliegen würden saßen hoch in den Bäumen und zwitscherten den Himmel an.
Sie atmete die frische Luft ein und ging los.Ihre rot gelockten Haare flogen ihr ins Gesicht,so das sie nicht sehen konnte.Während sie versuchte sie aus ihrem gesicht zu wischen stollperte sie über ein paar Füße.Der Besitzer dieser Füße gab einen erschrockenen Laut von sich.
,,Jira'', sagte er verwundert während er lachte.
Endlich hatte sie ihre Haare wieder geordnet und blickte auf.Nofavrell, Jiras Nachbar, stand vor ihr.Er hatte,ebenso wie ihr Vater, braune lange Haare,nur das seine gewellt bis in sein Kreutz hingen.Seine Augen waren grün.So grün das man,wenn man ihm ins Gesicht sah als erstes die Augen betrachtete.
,,´sch..´schuldigung...'',stotterte sie.
,,Ist ja nichts passiert.'', sagte Nofavrell aufmunternd.
Sie verabschiedete sich mit einer weiteren Entschuldigung von ihm und verschwand dann in Richtung Marktplatz.Heute war kein Markttag,doch Jiras Freundin, mit Namen Maryondo,wohnte am Marktplatz.
Sie eilte schnell auf Maryondos haus zu und hämmerte an die Tür.Eine untersetzte Frau trat aus dem Haus und schaute Jira aus großen Augen an.
,,Ist etwas passiert Jira?'', fragte sie mit einem ernsten Blick.
,,Nein Mutter Miranday.Ich wollte bloß unbedingt wissen ob Maryondo zu Hause ist.Ist sie?'',fragte Jira lächelnd.
Miranday,die Maryondos Mutter war, nickte bloß und ließ Jira ein.
Schnell eilte sie die Treppe hinauf und stürmte in das Zimmer ihrer Freundin.
,,Do!Du glaubst nicht was mir gerade passiert ist!'', plapperte sie aufgeregt udn setze sich neben Maryondo auf das Bett.
Langsam drehte sich Maryondo,deren Spitzname Do war,zu Jira um und sah sie vollkommen perplex an.
,,Jetzt spann mich nicht so auf die Folter!'',sagte Do nach einer weile und grinste Jira an. ,,Hat es etwas mit Nofavrell zu tun?''
Jira spürte das sie rot wurde.Sie wusste zwar das Do wusste das sie etwas für Nofavrell empfand, doch es war ihr trotzdem peinlich.Sie nickte nur.
Do verdrehte die Augen.,,Nun sag schon was war denn?''
,,Ich bin über seine Füße gestolpert.", sagte Jira und sah sie stolz an.
Maryondo brach in schallendes Gelächte aus und Jira wurde noch roter.
So verbrachten die beiden Mädchen den Tag und als es langsam dunkelte kehrte Jira zurück nach Hause und schlief an einem prasselnden Feuer iun der Küche ein. |
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